Mai 182017
 

Gestern sag ich noch, das Profi-Meisenhaus würde dieses Jahr leer stehen. Heute habe ich dann wieder meinen täglichen Rundgang gemacht, den ich machen will, solange die Meisen noch nicht angefangen haben zu brüten. Und ja, das zweite Ei ist da. Ich habe die Chance gleich genutzt und Fotos gemacht. Danach bin ich hin zum Profi-Nistkasten und habe ihn geöffnet, um zu schauen, ob wenigstens jemand versucht hat, mal ein Nest zu bauen. Und ich scheuche Mama Meise (Papa brütet nicht) auf, die panisch flüchtet. Oops?

Ich habe dann doch das offene Nest genutzt, um schnell ein Foto zu schießen. Die ersten Kinder sind nämlich schon geschlüpft. Da ich nicht länger stören wollte, ist es auch nur ein schlechtes Foto geworden, aber man erkennt zumindest ein Junges. Danach habe ich den Kasten mit schlechtem Gewissen wieder zu gemacht und mich in Gedanken bei den Meiseneltern entschuldigt.

Und ich habe mich auch bei meiner Terrassenmeise entschuldigt. Klar, dass sie den anderen Kasten nicht benutzt, der war ja schon besetzt.

Mai 172017
 

Ich habe ja zwei professionelle Nistkäste im Garten hängen, einen speziell für Meisen, einen für Rotschwänzchen. Letztere sind sich zu fein für mein Angebot, erstere haben es ja schon öfter angenommen. Da beide Kästen dicht bei einander hingen und ich gehört habe, dass sie einen Mindestabstand von fünf Metern haben sollen, habe ich heuer den Rotschwänzchenkasten umgehängt und den bewährten Meisenkasten an der alten Stelle gelassen.

Dann habe ich vor einigen Wochen bei Aldi einen Deko-Nistkasten gekauft und an der Terrasse aufgehängt.

Und nun ratet, welchen Kasten die Meisen bezogen haben.

Ja, genau, den Deko-Kasten an der Terrasse.

Vor einigen Tagen habe ich eine Meise erwischt, wie sie mit einem Schnabel voll Moos an eben diesem Kasten saß. Danach warf ich mal einen Blick hinein und tatsächlich war ein Nest gebaut worden.

Dieses Jahr war ja bisher eher kalt, weswegen wir selten draußen war. Daher hatte die Meise sich wohl diesen Platz ausgesucht. Das wird sich mit steigendenden Temperaturen aber ändern, ich bin nicht bereit, meine Terrasse für eine Meisenfamilie aufzugeben. Aber ich weiß ja auch dank meines Kollegen, dass Meisen ihrer Brut sehr treu sind. Nun war die Frage, ob die Störungen zu viel werden, bevor sie beginnen, Eier zu legen.

Vorgestern sah ich dann, dass das Nest mit Federn ausgelegt war, was ein deutliches Indiz dafür ist, dass es nun ernst wird. Und heute habe ich dann auch das erste Ei entdeckt. 🙂

Nun werden wir wohl aus nächster Nähe mitbekommen, wie die jungen Meisen aufgezogen werden.

Und der Profi-Kasten am ruhigen Ende des Gartens steht leer.

Die haben echt eine Meise, die Meisen. 😀

Mai 142017
 

Die erste Rose blüht. Ansonsten beherrschen wieder Blau- und Lila-Töne den Garten, wie immer um die Jahreszeit.

Apr 232017
 

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500g grüner Spargel
200ml Sahne
150g gewürfelter Rohschinken
1 Bund Frühlingszwiebeln
100ml Weißwein
50g Frischkäse
250g Nudeln
Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence
Olivenöl

Nudeln al dente kochen. Spargel in mundgerechte Stückschneiden und kochen. Frühlingszwiebeln schneiden und in einer Pfanne in Öl anbraten. Mit Weißwein ablöschen, Sahne und Frischkäse sowie Gewürze unterrühren. Nudeln, Spargel und Rohschinken hinzugeben und verrühren.

Apr 142017
 

karte2Strecke 17,5 km
Bewegungszeit 3:59:13
Höhe 635m
Gummipunkte 6320

Nachdem wir die Strecke letztes Jahr schon gelaufen sind, haben wir sie heute mit einem anderen Startpunkt nochmal in Angriff genommen, diesmal mit Lothar und Christoph zusammen.

Diesmal haben wir uns also an der Landsteiner Mühle getroffen, da der Weg für Christoph und Lothar so etwas kürzer war und das Restaurant, was wir hinterher noch besuchen wollten, so auch schneller zu erreichen war.

Von dort aus sind wir über den Pferdskopf nach Schmitten gegangen (Wegmarkierung Schwarzes Andreaskreuz) und dann in einem etwas größeren Bogen als im Originalweg zurück über Finsterntal zur Mühle (Wegmarkierung Schwarzer Punkt und Schwarzer Kreis).

In weiten Teilen sind wir damit den Taunus Schinderhannes Steig gefolgt.

Da das Restaurant Landsteiner Mühle dauerhaft zu hat, sind wir hinterher auf Empfehlung einer Freundin nach Grävenwiesbach-Laubach gefahren und haben dort im Restaurant Zur frischen Quelle gegessen. Die Empfehlung war gut, das Essen hat hervorragend geschmeckt.