Apr 152015
 

Nachdem nun endlich mal Sonne und Wärme bei uns angekommen sind, explodiert alles. Die Tulpen hatte ich in einem separaten Beitrag schon gezeigt, hier wollte ich den Rest vorführen. Inklusive meines ersten Amsel-Jungen dieses Jahres.

Aug 192007
 

Das nächste Kapitel zum Thema Amselabwehr wurde heute geschrieben. Als wir zum Frühstücken auf die Terrasse kamen, saßen die Amseln fett auf der Stuhllehne und äugten hoch, der Tisch war mit zerfledderten Weinblättern bedeckt und wieviele Amselschisse überall lagen, mag ich gar nicht beschreiben. Die Tiere beschimpften uns dann auch ausgiebig, als wie sie verscheuchten.

Also haben wir uns beim Essen etwas überlegt.

Die Gardine, mit der ich schon die Erdbeeren geschützt habe, kommt jetzt wieder zum Einsatz. Ok, ich hätte sie besser nochmal waschen sollen, aber dafür ist jetzt keine Zeit mehr. Das merke ich mir für’s nächste Jahr. Da diese Gardine Zierlöcher hat, war die Befestigung mit Bändern am Terrassendach ganz einfach. Ordentlich gespannt hängt sie auch nicht zu tief. Leider war die Gardine nicht ganz groß  genug, also habe ich ein paar der Trauben, die noch draußen hingen, kurzerhand in Alu-Folie eingewickelt. Die Trauben selber brauchen ja kein Licht, um zu reifen. Und ich hoffe, dass das Glitzern die Amseln zusätzlich davon abhält, seitlich in die Gardine reinzuschlüpfen. Schaun mer mal…

Wein mit Gardine geschützt

Mai 062007
 

Da meine seit Jahren verwendete Amselabwehr aus kurzen, dicken Eichenästen heuer nicht funktioniert, weil die Amseln entweder kräftiger oder verzweifelter geworden sind und diese Äste durch die Gegend schubsen und die Pflanzen dann ungestört ausrupfen, habe ich im Wortsinne schwerere Geschütze aufgefahren:

Steine als Schutz für Jungpflanzen

Für Topfpflanzen empfiehlt es sich, größere Kiesel auf die Oberfläche zu legen. Das sieht sogar gut aus, man muss nur aufpassen, dass genug Luft für die Pflanzen bleibt.

Kieselsteine im Topf

Und die Erdbeeren schütze ich seit Jahren gleich, bisher hat es auch dieses Jahr funktioniert (mal sehen, wann die ersten Amseln mit einer Schere kommen). Haselstecken werden frisch geschnitten und gebogen in die Erde gesteckt. Darüber wird eine alte Gardine gelegt, die mit Zeltheringen befestigt wird.

Gardinentunnel für Erdbeeren

Ja, heute konnten wir die ersten zwei Erdbeeren ernten. 🙂

Mai 052007
 

Nein, eigentlich habe ich nichts gegen Amseln und mich längst mit ihnen arrangiert, hatte mir nur Tricks ausgedacht, meine Pflanzen vor ihnen zu schützen, wie man ja hier lesen konnte. Aber dieses Jahr versagt alles. Ich nehme an, dass die Amseln bei der Trockenheit einfach kurz vor dem Verzweifeln sind.

Ruasgerupfte Zucchini

Dieses Trauerspiel entdeckte ich heute auf dem Kompost. Das Grüne rechts unten sind die Reste der Zucchini-Pflanze, die ich vor drei Wochen  ausgepflanzt hatte (oben links im Bild, ungefähr da, wo der Gnubbel vom linken Stock ist). Irgendwie nehme ich fast an, es haben sich zwei oder drei Amseln versammelt, um mit vereinter Kraft die Eichen-Stöcke beiseite zu rollen, um so besser genau da zu graben, wo ich täglich gieße, eben genau an der Pflanze, die das natürlich nicht überlebt hat. *grrr*

Immer wenn ich meine Jungpflanzen und die Ästekonstruktion vorgeführt habe, wurde ich ganz erstaunt gefragt, ob ich wirklich schon Pflanzen wegen der Amseln verloren habe und einige wollten es mir auch nicht so richtig glauben. Nun konnte ich es fotodokumentarisch festhalten. Es passiert also wirklich, leider auch mit Stöcke-Amselabwehr.

Meine Anzuchttöpfe, die ich mit einem umgedrehten Drahtkorb schütze, wurden gersten auch durchgewühlt, der Korb lag leicht verschoben, so konnte sich das Tier (oder die Meute, irgendwie traue ich einer Amsel die Kraft einfach nicht zu) zu den Töpfen vorkämpfen. Die gerade gekeimte Kapuzinerkresse konnte ich wegwerfen.

Die frisch eingepflanzten Blumen habe ich heute erst mal mit Kieseln gesichert, mal schauen, ob das noch hilft. Es wird wirklich Zeit, dass es regnet, für Montag ist es vorhergesagt.

Denn auch wenn die Erde in den Töpfen schön weich ist, Regenwürmer sind da trotzdem keine drin. Wenn ich das den Tieren nur erklären könnte…

Apr 222007
 

Junge Tomaten

Heute morgen habe ich das Gemüsebeet mit der Grabgabel aufgelockert, Kompost dazu gegeben, das Ganze kräftig durchgeharkt und meine Tomatenpflanzen gesetzt. Bisher habe ich eine Gelbe Birne, zwei Tigerella, eine Green Grape, zwei Andenhorn und zwei Mexican Midget. Ein Platz ist frei für ein Ochsenherz, welches ich Anfang Mai bekomme.

Die Tomatenpflänzchen habe ich mit Stroh gemulcht und anschließend zur Amselabwehr Eichenäste darübergelegt. Ich habe nämlich schon Jungpflanzen an wühlende Amselschnäbel verloren. Und mit dem Stroh ist die Stelle für Vögel natürlich doppelt verlockend.

Zwei Zucchini, die ich gestern auf dem Markt geholt habe, sind jetzt ebenfalls in der Erde. Meine eigenen Pflanzen kommen jetzt erst zögerlich, nachdem ich die erste Aussaat vermutlich an die Mäuse verloren habe, zumindest keimte nichts und Samen konnte ich bei einer Kontrolle keine mehr finden.